Das Amazonasgebiet steht mehr denn je im Fokus globaler Aufmerksamkeit. Extreme Trockenperioden, eine Zunahme von Waldbränden sowie der immer weitergehende Abbau natürlicher Ressourcen wie Holz, Gas, Öl und Gold haben gravierende Auswirkungen auf die Ökosysteme der Region und die Lebensräume indigener Gemeinschaften. Vor diesem Hintergrund stärken letztere ihre lokale Monitoring- und Überwachungspraxis, kooperieren mit zivilgesellschaftlichen sowie staatlichen Akteuren und setzen neue Technologien ein. Auch Unternehmen im Rohstoffsektor werden zunehmend verpflichtet, ihre Aktivitäten transparent überwachen zu lassen – in Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften.
An diesem Abend sind vier indigenen Umweltwächterinnen und Umweltwächter zu Gast, die auf jahrelange Erfahrung im Umweltmonitoring zurückblicken und ihre Perspektiven mit dem Publikum teilen.
Eine Veranstaltung des SFB 1369 „Vigilanzkulturen“ und des Instituts für Interkulturellen Kommunikation der LMU München in Kooperation mit dem Seidlvilla Verein e.V.
Weitere Informationen finde Sie auf der Website des SFB 1369 „Vigilanzkulturen“.